Erzählte Lebensläufe zum Nachhören
| Hermann Engleitner | 44:31 | 40.76 MB | |
| Leopoldine Trausner-Steinböck | 37:14 | 34.09 MB | |
| Maria Kunze | 42:34 | 38.97 MB | |
| Ernst Reisenbüchler | 45:23 | 41.55 MB |
Erzählte Lebensläufe
Zeitgeschichte einmal anders. Das Freie Radio hat in Kooperation mit der Marktgemeinde Bad Goisern vier Menschen zum Gespräch gebeten. Zwei Goiserer Frauen und zwei Männer um die 80 Jahre erzählen ihre persönlichen Lebensgeschichten.
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Hermann Engleitner, geboren 1923 in St. Agatha 4, war 1971 bis 1983 Bürgermeister von Bad Goisern. Als Kind hat er noch die harten Zeiten der 30er Jahre erlebt, wurde mit 18 Jahren zur Wehrmacht einberufen, nach Russland geschickt, geriet in russische Gefangenschaft. 1946 kehrte Herr Engleitner nach Bad Goisern zurück, während seiner Tätigkeit im Elektrodenwerk in Steeg wurde er Betriebsratvorsitzender. Der nächste Weg führte in den Gemeinderat und schließlich zum Bürgermeisteramt. Hermann Engleitner hat noch sehr lebendige Erinnerungen an die Kriegszeit und seine Bürgermeisterlaufbahn.
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Leopoldine Trausner-Steinböck war lange Jahre Klausmeisterin und ist mit ihren 81 Jahren nach wie vor täglich aktive Pegelbeobachterin der Seeklause in Steeg am Hallstättersee.
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Maria Kunze, geboren 1932 in Obertraun, ist vielen Menschen begegnet im Gasthaus und der Fleischerei Kunze in Steeg. Maria Gamsjäger hat noch mit Schneerosen und Zapfen gespielt und war mit ihrer Puppe im Kotter unterwegs, ist als eines von nur zwei Mädchen in die Hauptschule gegangen und hat es als Maria Kunze auf bis zu 1000 Leberknödel am Tag in ihrer Küche gebracht. Wie sie vom verwöhnten 'Oanaling' zur patenten Wirtin wurde, ist eine Geschichte aus noch anderen Zeiten.
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Ernst Reisenbüchler, geboren 1930 in Lasern,
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